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WERK (SALZBURG)
gemeinsam mit seinem Bruder Francesco Brenno Stuckarbeiten in der Kajetanerkirche1686-1688, im Carabinierisaal der Residenz Salzburg 1689 und in der Pfarrkirche hl. Erhard im Nonntal.
In der Kajetanerkirche (ehem. Theatiner-Kloster heute Kirche des Spitals der Barmherzigen Brüder) wurde Ende des 17.Jh. im Gewölbe des Altarraumes ein breitovales Feld in von zwei Engeln gehaltener Rahmung mit dem Relief der Apotheose des hl. Kajetan und zwei kleinere Felder mit Szenen aus dem Leben des Heiligen von den Brüdern Francesco und Carlo Antonio Brenno und Antonio Carabelli in schwerer Stuckierung dargestellt.
Mit den für die Brüder bezeichnenden voll und teils freiplastischen Formen werden im Gewölbe des Hauptchores ein geschlossener Lorbeerkranz, Lilien uns schlanke Engelsfiguren dargestellt. Die ionischen Kapitellzone und das Gesims werden durch Stufung lebhaft gegliedert. In den Gewölbefeldern der Querarme befinden sich Szenen aus dem Leben der Theatinerheiligen.
In der Residenz von Salzburg befindet sich im ersten Hauptgeschoss, der Prunkraum Carabinierisaal. Dieser lang gestreckter Rechtecksaal mit zweigeschossiger Reihe von Doppelfenstern in fünf Achsen geteilt, wurde 1689 ausgestaltet. Der Stuck über dem Gesims umlaufenden Blattstab und den Bildfeldern an der Decke, sowie die Aufsätze vierer Marmorportale wurden von den Brüdern Francesco und Carlo Antonio Brenno und Antonio Carabelli in Stuck dargestellt.
In der Pfarrkirche hl. Erhard im Nonntal stammen reiche in der Färbung zum Teil Terrakotta imitierende Stuckaturen von den Brüdern Francesco und Carlo Antonio Brenno und Ottavio Mosto. Im gesamten Innenraum werden die schweren rötlichen Stuckformationen auf die Architektonische Gliederung genau abgestimmt. Das wird schon aus der Tatsache deutlich, dass oberhalb der gebrochenen weißen Volutenkapitelle die Gebälkzone im weitausladenden Abschlussgesims der Altäre zugleich eine optische Intensivierung und rhythmische Verstärkung erfährt. In diesem Sinn sind auch die von Apsidenrundungen angepassten Säulenpaare auf selbständigen hohen Sockel zu verstehen. Dass für den Hochaltar unter der bis ins 18.Jahrhundert überall sichtbaren Einwirkung Berninis die Form der gewundenen Säule gewählt ist, steigert nicht unerheblich den ästhetischen Eindruck. Die funktionelle Bedeutung der Säule muss gerade unter diesem Vorzeichen umso offensichtlicher in Erscheinung treten, als in der plastisch aufgespalteten Wandstruktur bewusst jede Rundung vermieden wird.
Weiter ergibt sich hierdurch ein nicht zu unterschätzender Anhaltspunkt für die Verbindung der Apsidenräume mit der Kuppel |