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WERK (OBERÖSTERREICH)
5.1. WALDHAUSEN IM STRUDENGAU (BH. Perg): ehem. Stiftskirche Mariae Himmelfahrt, 1650
Der einheitlicher Bau wurde um 1650 begonnen, in den 60er Jahren vollendet, aber erst 1693 geweiht.
Als Baumeister werden Christof Colombo und Carlo Canevale genannt.
Sie ist im Typus der Jesuitenkirche errichtet (1schiffiges 4jochiges stichkappentonnegewölbtes Langhaus mit je 4 Seitenkapellen, darüber Emporen mit Quertonnen; leicht eingezogener 2jochiger stichkappengewölbter gerade geschlossener Chor). Der übersichtliche, helle Innenraum ist reich mit Stuckverzierungen von Giovanni Battista Colombo (?) und Deckengemälden (Darstellung aus der Apokalypse, Mariae Himmelfahrt, Bekehrung Saulus´, Marter des hl. Laurentius im Langhaus; hl. Johannes auf Patmos, Darstellung aus der Apokalypse im Chor) der Brüder Grabenberger (?) ausgestattet. Die barocke West-Fassade wird von einem Turm beherrscht, der ein Zeltdach trägt. In der Fassadennische befindet sich eine Statue der Maria mit Kind aus dem 3. Viertel des 17. Jh. Die reiche Stuckzier schuf Christof Colombo zwischen 1650 und 1680. (BRUCHER: Die Kunst des Barock in Österreich. 1994, S. 140; HAINISCH: Dehio-Handbuch. Oberösterreich. Wien 1958, S. 358) |
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BIBLIOGRAPHIE
BRUCHER, G. (Hg.): Die Kunst des Barock in Österreich. Residenzverlag, Salzburg und Wien 1994, S. 140
Dizionario biografico degli Italiani. Bd. XXVII, 1982 (s.v. Colombo, Giovanni Battista)
HAINISCH, E.: Dehio-Handbauch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich. Wien 1958, Verlag Anton Schroll & Co.
MORPURGO, E.: Nederlandse klokken- en horlogenmakers vanaf 1300. Amersterdam 1962
Reclam: Kunstführer Österreich. Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland. Baudenkmäler. Bd.I., Stuttgart 1961, S. 476
SAUR, K.G.: Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. München, Leipzig 1998, Bd. 20, S. 368
SCHMIDT, R.: Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Bd. IV., 1978 ©Christina Huber, November 2004
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