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Mattielli, Lorenzo |
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1.
MATTIELLI, Lorenzo (Lorenz); Matielli; Mattiely; Matthielli;
Mathielli;
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2.
BERUFSBEZEICHNUNG
Bildhauer
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3. BIOGRAPHIE
*Vicenza,
?.?.1688, Dresden, 27. oder 28.04.1748
Lorenzo Mattielli
wurde als fünftes Kind des Giovanni und der Katharina Mattielli
in Vicenza geboren. Als Lorenzo 4 Jahre alt war starb sein Vater,
seine Mutter lebte bis 1705.
Aus seiner Lehrzeit in Vicenza ist nur wenig bekannt. Lorenzo
Mattieli gilt als Schüler des Bildhauers Orazio Marinali
(1643- 1720). Zunächst war er jedoch Lehrling von dessen
Bruder Angelo Marinali. Die Familie Marinali galt als eine angesehene
Vicentiner Bildhauerfamilie. 1705 trat Mattielli in die Innung
der Maurermeister und Steinmetzen ein. Da nur Verheiratete Vicentiner
in diese Bildhauerbruderschaft aufgenommen wurden, ist Mattiellis
erste Hochzeit mit dem Jahre 1705 anzusetzen. Er heiratete die
Tochter seines früheren Lehrer Angelo Mattielli.
Aus der Tatsache das Mattielli sehr bald nach seiner Etablierung
in Wien neuerlich vor den Traualtar trat, ist zu schließen,
dass seine erste Frau frühzeitig in Italien gestorben war.(SCHÜTZ,
S.8)
In Vicenza soll Mattielli gemeinsam mit Orazio und Angelo Marinali
und mit Giovanni Cassetti an der plastischen Ausstattung der Villa
Conti, der heutigen Villa Lampertico, in Montegaldella beteiligt
gewesen sein.(RUDERT, S.10) Es lässt sich nicht genau feststellen
wann Mattielli seine Heimat verlassen hat. Am 2. Oktober 1712
wird er das erste Mal urkundlich in Wien erwähnt. An diesem
Tag heiratete er in St. Stephan Elisabeth Saceoni. Aus dieser
Ehe gingen 4 Kinder hervor. 1717 starb seine Frau und am 11. Juli
1723 schloss er seine dritte Ehe mit Maria Magdalena Kronawatter.
Von den mindestens sieben Kinder, die aus dieser Ehe hervorgingen,
trat vermutlich der älteste Sohn Francesco Antonio bereits
in Wien in die Werkstatt seines Vaters ein.(RUDERT, S.10ff.)
Laut Dekret vom 7. April 1714 wurde Lorenzo Mattielli zum kaiserlichen
Hofbildhauer ernannt und es begannen arbeitsreiche Jahre für
den Bildhauer. Es kam soweit dass er gleichzeitig in Wien, Melk,
Lambach und Mariazell Aufträge annahm; sodass sich seine
Tätigkeiten zunehmend auf die Schaffung von Modellen beschränkte.
Routinearbeiten ließ er wohl von seinen Mitarbeiter ausführen.
In Mattiellis Werkstatt waren mehrere Gesellen und Bildhauer beschäftigt.
Neben den Routinearbeiten aus der Werkstatt gibt es aber im Oeuvre
von Mattiellis erstem Wiener Jahrzehnt immer wieder Skulpturen,
an denen sich das allmähliche Entstehen einer persönlichen,
sehr verfeinerten Gestaltungsweise widerspiegelt. (SCHÜTZ,
S.20)
In den Jahren zwischen 1720 und 1722 unternimmt er eine Italienreise.
Nach seiner Rückkehr findet der Höhepunkt seiner Wiener
Schaffensperiode statt. In dieser Zeit verändert sich Mattiellis
Stilempfinden. Folgte vorher sein Schaffen vorwiegend noch den
Spuren der frühen Arbeiten Marinalis, die durch anhaftende
Schwere und teigige Oberflächenbehandlung gekennzeichnet
sind, so gewinnen seine Werke nach 1720 immer mehr Eigenständigkeit
und eine durch raffinierte Drehbewegungen hervorgerufene Wendigkeit.(SCHÜTZ,
S.21)
1739 zog Mattielli nach Dresden. Er bekam eine Anstellung am Dresdner
Hof. Er erhielt den Auftrag die im Bau befindliche Hofkirche mit
Statuen auszustatten. Die Statuen der Dresdner Hofkirche stellen
nach Auffassung der lokalen Forschung die Krönung des Schaffungswerks
Mattiellis dar. Während seines zehnjährigen Aufenthalt
in Dresden hat er noch mehrere Arbeiten geschaffen.
Am 28. oder 29. April 1748 verstarb der Bildhauer in Dresden.
"Herr Lorenzo Mattielli, Königlicher Erster Hofbildhauer,
seines Alters 60 Jahre, an Stick und Schlagfluß, begraben
aufm Römisch Catolischen Kirchhoff."(Eintragung im Totenbuch
der Dreikönigskirche, 1748 zitiert in SCHÜTZ, S.62)
4. FAMILIEN-,
FREUNDES- UND AUFTRAGGEBERKREIS
In Wien fand
Mattielli besondere Förderung durch Antonio Beduzzi (1675-
1735). Dieser aus Bologna stammende Quadraturmaler machte sich
unter Karl VI. bei Adel und Klerus als Architekt und vielseitiger
Dekorationsmaler einen Namen (SCHÜTZ, S.15) Beduzzi erkannte
offensichtlich sofort die künstlerischen Fähigkeiten
Mattiellis. Die beiden verband in den "Wiener Jahren"
eine enge Freundschaft. Gemeinsam arbeiteten sie an zahlreichen
Projekten, wobei der Dekorationskünstler als Entwerfer und
der Bildhauer als Ausführender in einem arbeitsteiligen Prozess
anzusehen sind. (SCHÜTZ, S.15). Eine ähnliche Zusammenarbeit
fand zwischen Mattielli und dem Jüngeren Fischer von Erlach
statt. Die bildhauerische Ausstattung mehrere Fischerschen Bauten
(Karlskirche, Hofstallungen, Palais Schwarzenberg, Reichskanzleitrakt
der Wiener Hofburg) stammt von Mattielli.
Durch die Verleihung des Hofbildhauertitels und der Inanspruchnahme
seiner Kunst durch Hof und Adel gelang dem Bildhauer ein sozialer
Aufstieg. Zu den Aufträgen von Seiten der Adelsfamilien gehörten
die Arbeiten Mattiellis für den Reichsfürsten Adam Franz
von Schwarzenberg (ab 1718), für Anton Florian Fürst
von Liechtenstein (ab 1716) und für das Haus Harrach (ab
1719/20). Wahrscheinliche stand Mattielli auch im Dienste des
Hofbaudirektor Graf Althan, auch wenn es dafür keine archivarischen
Beweise gibt. Bald nahm auch Karl VI. die Dienste des Künstlers
in Anspruch. Der erste Auftrag des Kaisers war die Ausstattung
der Mariazeller Wallfahrtskirche.
Auch die Klöster nahmen Kenntnis von dem aufstrebenden Bildhauer.
(SCHÜTZ, S.18) Berthold Dietmayr, Abt vom Stift Melk, zog
ihn in den Jahren zwischen 1714 und 1731 immer wieder für
Arbeiten in seinem Kloster heran.
In Dresden erhielt Mattielli den Rang des ersten königlichen
Bildhauers. Der polnische König und sächsische Kurfürst
August III., der seit 1719 mit Maria Josepha, der Tochter Kaiser
Joseph I., einer langjährigen Gönnerin des Bildhauers,
verheiratet war, bedachte ihn nach der Berufung in seine Residenzstadt
mit mehrfachen Privilegien.(SCHÜTZ, S.59) Er erhielt eine
großes Haus mit Stallungen und eine ausreichende Besoldung.
1744 wurde er zum "Inspektor der antiken und modernen Statuen
ernannt".
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| 5.
WERK (WIEN)
Die Aufzählung
der Werke erfolgt in chronologischer Reihenfolge.
5.1
Gesicherte Werke:
5.1.1 ehemaliges
Palais Engelskirchner, 1711- 15
Attikafiguren
1710 wurde
das Palais als Sommerhaus für den Hofhandelsmann Leopold
von Engelskirchner erbaut. Die Entwürfe für die dekorative
Ausgestaltung des Palais stammen von Antonio Beduzzi. Nach Beduzzis
Vorlagen schaffte Mattielli die Figuren am Gebäude und im
Garten. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört.
Erhalten sind fünf von ursprünglich zwölf Attikafiguren.
Vier Statuen- vermutlich Ceres, Morpheus, Apoll und Bacchus- stehen
heute in der Eingangshalle der Innsbrucker Hofburg, eine Bacchus
Figur im Historischen Museum der Stadt Wien.(SCHÜTZ, S.62)
5.1.2 ehemaliges
Schloss Hirschstetten, 1714- 1716
Giebelfiguren,
Plastiken für Brunnen, Grotten und Toranlage, Vasen mit Puttenreliefs
1713 kaufte
Adam Franz Fürst von Schwarzenberg den Landsitz Hirschstetten
in Floridsdorf und ließ ihn ausbauen.
Der figurale Schmuck des Schlosses bestand aus lagernden Gestalten
am Hauptgiebel, Brunnenfiguren in den Grottenräumen, Bekrönungen
der Torpfeiler mit Vasen und Putten sowie aus Statuen im Park.(SCHÜTZ,
S.63) Das Palais wurde 1945 zerstört. Heute sind nur noch
Reste von verwitterten Puttengruppen am Gartenportal erhalten.
5.1.3 Schloss
Hetzendorf, 1716- 18
8 Attikafiguren,
2 Puttengruppen, 4 Sphingen, lagernde Figuren und Putten
Das Schloss
wurde zwischen 1712 und 1718 nach Plänen Johann Lucas von
Hildebrandt umgebaut. Die Entwürfe für die dekorative
Ausgestaltung des Schlosses stammen von Antonio Beduzzi. Mattielli
schuf mehrere Plastiken nach Beduzzis Plänen.
Folgende Plastiken sind noch erhalten: Jeweils vier Attikafiguren
auf der Hof- und Gartenseite des Mittelrisalits; zwei um die Uhr
in der Mitte der Attika lagernde Genien mit mehreren Putten und
zwei, die seitlichen Portale flankierende Sphingen auf den Wangen
von Freitreppen. Zu Mattiellis Arbeiten gehören außerdem
zwei laternentragende Puttengruppen auf der im rechten Seitentrakt
befindlichen Hauptstiege.(SCHÜTZ, S.64)
5.1.4 Palais
Harrach, 1720
Altarfiguren
der Hauskapelle
Der Entwurf
des Kapellenaltars stammt von Antonio Beduzzi. Die Bildhauerarbeiten
führte Mattielli aus.
5.1.5 Gartenpalais
Schwarzenberg, 1719- 1724
Gartenplastiken
1716 wurde
das Palais von Fürst Adam Franz von Schwarzenberg erworben.
Die skulpturale Dekoration des Gartens führte Mattielli nach
Vorlagen des jüngeren Fischer von Erlach aus. Die Skulpturen
stellen von links nach rechts gesehen, Apollo und Daphne, Alpheus
und Arethusa, Boreas und Oryteia, Pluto und Proserpina, eine Nymphe
und Hylas sowie Neptun und Coronis dar.(SCHÜTZ, S.71) In
der Mitte der Gartenanlage befindet sich ein Bassin mit einer
lagernder Wassergöttin.
5.1.6 Dominikanerkirche,
1724
Nepomukaltar
mit Figurenschmuck
Der Altar
ist der einzige, der nachweislich zur Gänze von Mattielli
hergestellt wurde. (SCHÜTZ, S.74) Vier auf Konsolen stehenden
Figuren (Hl. Antonius von Padua und Vinzenz Ferrer sowie der Apostel
Petrus und Severin von Noricum) gruppieren sich um das Altarbild
(Darstellung des hl. Johannes von Nepomuk). Über den Kapitellen
der das Bild flankierenden Doppelsäulen sitzen auf Voluten
weibliche Figuren, die als Allegorien von Glaube und Hoffnung
gedeutet werden, ergänzt durch das aus der Mitte des Auszugs
hervorstrahlende Auge Gottes, das Symbol der Liebe.(SCHÜTZ,
S. 74)
5.1.7 Hofstallungen,
1724
2 Steinfiguren
(verschollen) und 10 Pferdeköpfe
Zehn Pferdeköpfe
ragen über den großen Stallungstoren heraus. Sie lassen
sich mit den Köpfen der Rösser auf dem Mittelrisalit
der Hofbibliothek vergleichen, stammen also mit großer Wahrscheinlichkeit
auch von Mattielli.(SCHÜTZ,S. 76)
5.1.8 Portal
der Michaelerkirche, 1724/25
Figurengruppe
auf dem Portalportikus
Der barocke
Portalvorbau stammt von Antonio Beduzzi, die Gestaltung des Dreiecksgiebels
unterlag Lorenzo Mattielli. Dargestellt ist der "Engelssturz".
5.1.9 Karlskirche,
1735- 30
Figurenschmuck
Die zehn Engelsfiguren,
die rund um den Tambur und die Kuppel angebracht sind, die auf
der Attika der Vorhalle stehenden Allegorien der vier geistlichen
Tugenden und die vergoldeten Engel auf dem Hochaltar werden Mattielli
zugeschrieben.
5.1.10
ehemalige Hofbibliothek (ÖNB), 1726
Attikafiguren
Die Außendekoration
der Hofbibliothek führte Mattielli nach dem Programm von
Conrad Adolph von Albrecht aus. Auf der Attika des Mittelrisalits
der Hauptfassade (am Josephsplatz) entspringt Pallas Athene mit
einer von Pferden gezogener Quadriga. Neid und Unwissenheit stürzt
sie in die Tiefe. Auf den Seitentrakten trägt links Atlas,
von Astronomie und Astrologie flankiert die Himmelskugel. Rechts
sieht man Gäa mit der Erdkugel, assistiert von den Allegorien
der Geographie und Geometrie.
5.1.11
Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg, 1728- 29
Figurenschmuck
der Fassade
Die ganze
Fassade ist mit Symbolen geziert, die die kaiserliche Macht und
den Herrschaftsanspruch Karls VI. auf Spanien darstellen sollen.(SCHÜTZ,S.
82) Im Mittelpunkt, des von Conrad Adolph von Albrecht stammenden
Programm, steht die Darstellung des Herkulesmythos.
5.1.12
Peterskirche, 1729
Nepomukaltar
5.1.13
Bürgerliches Zeughaus, 1732
Fassadendekoration
und Figurenschmuck
Über
dem Dreiecksgiebel des Hauses erhebt sich eine hohe Attika mit
allegorischen Skulpturen. Dargestellt sind "Beharrlichkeit"
und "Stärke", die eine vergoldete Weltkugel tragen.-
eine Allegorie auf Kaiser Karl VI. Wahlspruch "Constantia
et fortitudo".
5.1.14
Brunnen am Hof und am Graben, 1732- 35
Im Jahre 1732
schloss die Wiener Stadtverwaltung mit Mattielli einen Kontrakt
über die Ausführung von Bildhauerarbeiten an zwei Brunnen
auf dem Platz "Am Hof".(SCHÜTZ,S. 89) Die Brunnen
wurde 1812 durch solche mit Figuren von Johann Martin Fischer
ersetzt.
5.1.15
Altes Rathaus, 1734
Putten am
sogenannten "Andromeda- Brunnen"
5.1.16
Kirche der barmherzigen Brüder, 1735/36
Vier Altarfiguren
Das Hochaltarbild
"Taufe Christi" malte Daniel Gran (1736), die seitlich
stehenden Stuckstatuen stammen von Lorenzo Mattielli.(CZEIKE,
S.226) Die Altarfiguren stellen dar: der hl. Joachim, Zacharias,
Anna und Elisabeth.
5.1.17
österreichisches Barockmuseum, 1736
Terrakotta-
Gruppe "Heilige Sippe"
5.2
Zugeschriebene Werke (Wien):
5.2.1 Lazanskyhaus;
Stock- im- Eisen- Platz, 1714
Attikafiguren
5.2.1 Kirche
der Salesianerinnen, 1726
Madonna, Augustinus
und Ambrosius
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6. ABBILDUNGEN
(WIEN)
5.1.3 Schloss
Hetzendorf
Vorzeichnung
Antonio Beduzzi- Sphingen auf der Freitreppe, Bildnachweis: Schütz,
Abb.16.
5.1.5 Gartenpalais
Schwarzenberg
Neptun und
Coronis, Bildnachweis: Schütz, Abb.26.
Apoll, Bildnachweis:
Schütz, Abb.20.
Jahreszeitenzyklus,
Bildnachweis: Schütz, Abb.30.
5.1.7 Hofstallungen
Pferdeköpfe,
Detail, Bildnachweis: Schütz, Abb.39.
5.1.8 Michaelerkirche
Figurengruppe
auf dem Portalportikus, Detail, Bildnachweis: Schütz, Abb.42.
5.1.10
ehemalige Hofbibliothek (ÖNB)
Attikafiguren,
Detail, Bildnachweis: Schütz, Abb.58.
5.1.11
Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg
Figurenschmuck
der Fassade, Detail, Bildnachweis: Schütz, Abb.34.
5.1.12
Peterskirche
Nepomukaltar,
Bildnachweis: Schütz, Abb.47.
5.1.13
Bürgerliches Zeughaus
Fassadendekoration,
Detail, Bildnachweis: Schütz, Abb.57.
Österreichisches
Barockmuseum
"Heilige
Sippe", Bildnachweis: Schütz, Abb.62.
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| 7.
BIBLIOGRAPHIE
CZEIKE, Felix,
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Klosterneuburg 2002.
THIEME,
Ulrich, BECKER, Felix, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler
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S.266ff.
©Katharina
Furxer, April 2005
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8. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
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Abbildung
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Band
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